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Zwei auf den ersten Blick gegensätzliche Welten ...

... vereint in der gemeinsamen Hingabe zum Wein und dessen Terroir. Denn unser Weingut besteht buchstäblich aus zwei Welten: Zum einen sind da zwei Winzergenerationen, die sich gegenseitig anspornen und zum anderen gibt es zwei sich ergänzende Auffassungen von Wein – dem traditionellen, althergebrachten Weg steht ein erfrischend neuer und unkonventioneller Blickwinkel auf den Weinbau sowie die Bedeutung seiner Herkunft gegenüber. Und genau an jener Stelle, an der beide Wege aufeinandertreffen, startet unser gemeinsames Abenteuer als Familienunternehmen mit „Harth + Harth Wein- und Hefekultur“.
„Bis ich meinen Weg zum Wein gefunden hatte, musste ich einige Umwege gehen. Ohne diese wäre die Vision von unserem Weingut jedoch niemals entstanden.“

Dr. Henning Harth: Verrückt nach der Natur und dem Leben selbst war ich schon immer und so zog es mich nach dem Abitur zum Biologie Studium an die Universität. Hierbei wollte ich letztlich zwei Fragen auf den Grund gehen: „Wie genau funktioniert eine Pflanze und welche Aufgaben übernehmen eigentlich Mikroorganismen?“
Doch erst mit den gefundenen Antworten entbrannte in
mir der Drang, das „System Wein“ wirklich verstehen zu wollen. Genau dieser führte mich schließlich an die Freie Universität Brüssel, um dort mit Wein-ähnlichen Produkten zu arbeiten – darunter Sauerteig, Kakao und Kaffee.
Als ich dann realisierte, wie viel Terroir tatsächlich in all
diesen Produkten steckt, war es endgültig um mich geschehen: „Ich werde Winzer!“ Aber hör Dir doch einfach selbst an, warum mich mein Weg heute hierher geführt hat:

Wir setzen auf 100%
ökologischen Weinbau

Keine 100% Terroir ohne eigene Terroir-Hefen und keine eigenen Terroir-Hefen ohne ökologischen Weinbau – so radikal das auch klingen mag, aber das ist unsere Überzeugung und deshalb lassen wir uns auch zertifizieren und kontrollieren (unser Öko-Zertifikat). Das bedeutet vor allem ein Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Herbizide. So schaffen wir die Grundlage für eine mikrobielle Vielfalt im Weinberg, durch die sich unsere gewünschten Terroir-Hefen ansiedeln und wohlfühlen.
Hinzu kommt, dass wir uns auch so weit wie möglich aus
der Entwicklung der Weinreben heraushalten und somit unser Terroir entscheiden lassen, wie viele Trauben ein Rebstock Jahr für Jahr trägt. Dies erreichen wir durch einen speziellen Rebschnitt im Frühjahr, welcher darüber hinaus noch die Gesundheit der Rebstöcke fördert.

Unsere Vision von einer eigenen „Hefe-Bibliothek“

Wir möchten zukünftig eine Hefe-Bibliothek erschaffen, in welcher wir authentische Weinhefen bzw. Terroir-Hefen aus den verschiedenen Anbaugebieten und Lagen der Welt aufnehmen und archivieren, um diese für begeisterte Wein- und Winzerfreunde zu erhalten.
Unabhängig davon, ob es sich um einen einzigartigen Most oder eine unnachahmliche Terroir-Hefe aus einer großartigen Lage handelt; das ist unser eigener Ansatz von Artenschutz der besonderen Art und Weise. Denn so können wir neben dem positiven Einfluss des ökologischen Weinbaus auf Flora und Fauna zusätzlich einen weiteren Teil unserer Natur und des jeweiligen Terroirs – sowie die Vielfältigkeit der Weine – bewahren.